David Christopher Stoop

Darum kandidiere ich für den Bundestag

Deutschland ist ein reiches Land. Und trotzdem müssen immer mehr Menschen um ihre sozialen Rechte fürchten. Die Ungleichheit nimmt zu: Während die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung mehr als die Hälfte des Nettovermögens auf sich vereinen, besitzen die Haushalte in der unteren Hälfte gerade einmal ein Prozent. Millionen Menschen sind auf Unterstützungsleistungen angewiesen. Viele davon nicht aus Mangel an Arbeit, sondern weil die Löhne im Niedriglohnland Deutschland nicht zum Leben reichen.

Besonders schlechten Bedingungen sind Leiharbeiter*innen ausgesetzt. Sie sind nicht nur extremer Unsicherheit und Willkür ausgeliefert, sondern sie werden auch schlechter bezahlt als die Stammbelegschaften ihres Betriebs. Dass das gewerkschaftliche Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ auf diese Weise unterlaufen wird, ist ein Skandal! Ich setze mich deshalb für die Erhöhung des Mindestlohns, ein weitgehendes Verbot von Leiharbeit und eine Flexibilitätszulage von 10% für alle prekär Beschäftigten ein.

Die unerträglichen Arbeitsbedingungen in vielen Jobs werden von den Arbeiter*innen nur akzeptiert, weil sie als Arbeitslose einem entwürdigenden und oft illegalen Sanktionsregime ausgesetzt wären. Dass das sozio-ökonomische Existenzminimum in Deutschland überhaupt durch Sanktionen unterschritten werden kann ist ein Verstoß gegen elementare Menschenrechte. Deshalb werde ich im Bundestag für eine sanktionsfreie Mindestsicherung stimmen.

Aufgrund der von SPD und CDU durchgesetzten Aushöhlung der gesetzlichen Rente und der Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre sind auch viele Alte von Armut bedroht. Bereits mit 64 haben nur 15% der Beschäftigten noch eine Anstellung. Kaum jemand hält also bis zur Rente durch. Die Folge: Kürzungen des Rentenanspruchs und Altersarmut für weite Teile der Bevölkerung. Selbst 40 Beitragsjahre in einem durchschnittlich bezahlten Job reichen nicht zur Sicherung des Einkommens im Alter! Besonders häufig sind Frauen und Migrant*innen von Altersarmut betroffen. Deshalb kämpfe ich für die Abschaffung der Rente mit 67, die Wieder-Erhöhung des Rentenniveaus auf 53 % und die Einführung einer Mindestrente in Höhe von 1050 €.

Ein Staat, der sich selbst arm macht, kann auch seine Bevölkerung nicht versorgen. Wir setzen uns deshalb für die Einführung einer Millionärssteuer, die Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 53%, die Austrocknung von Steueroasen und einen erheblichen Personalausbau der Steuerfahndung ein. Denn nur wenn wir die Reichen und Superreichen an der Finanzierung des Sozialstaats beteiligen, werden wir soziale Errungenschaften sichern und ALLEN Menschen ein gutes Leben ermöglichen können.

Arm trotz Arbeit, so lautet das traurige Resultat der von SPD, Grünen, CDU/CSU und FDP betriebenen Politik der sozialen Entrechtung. Ginge es nach den Rechtpopulist*innen der selbsternannten „Alternative für Deutschland“ würde diese unsoziale Politik sogar noch verschärft. Die LINKE ist die einzige soziale Alternative, die sich dem neoliberalen Konsens entgegenstellt und sich konsequent für Frieden, Menschenrechte und Solidarität einsetzt!

Deshalb kandidiere ich als Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 23 für den Bundestag: um dort entschlossen für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft einzutreten!

Geboren und aufgewachsen in Bielstein (Oberbergischer Kreis, NRW).

Bereits als Schüler habe ich mich für Politik interessiert und mich in der Friedensbewegung engagiert. Nach der Schule durfte ich meinen Zivildienst in einer Einrichtung für behinderte Menschen ableisten dürfen. Anschließend habe ich ein Studium der Sozialwissenschaften, Deutsch und Englisch auf Lehramt an der Universität zu Köln und Durham (England) abgeschlossen. In dieser Zeit war ich u.a. in der Studierendenvertretung (StuPa) aktiv und habe die GEW Studis Köln mitbegründet, für die ich einige Jahre im erweiterten Vorstand des GEW Stadtverbands Köln saß. Der Linken bin ich 2008 beigetreten.

Nach meinem Studium war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln tätig und habe als Jugendbildungsreferent der DGB Jugend NRW gearbeitet, bevor es mich beruflich nach Hamburg verschlagen hat.

Seit Jahren setze ich mich in diversen Untergliederungen der Partei die LINKE für eine soziale und friedensorientierte Politik zugunsten der Menschen in unserem Land ein.

LINKE Forderungen für eine bessere Gesellschaft:

Reichtum besteuern

Armut bekämpfen

Gute Arbeit schaffen

N

Für gute Löhne und sichere Arbeit

Wir werden den Mindestlohn auf 12 Euro anheben, gewerkschaftliche Organisation stärken und Tarifflucht bekämpfen. Leiharbeit und sachgrundlose Befristungen gehören verboten.

N

Für Soziale Sicherheit statt Armut und Hartz-IV

Das Arbeitslosengeld I muss wieder länger gezahlt werden, damit Arbeiter*innen nicht sofort in Armut abstürzen. Entwürdigende Sanktionen gehören abgeschafft: Für eine Sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1050 Euro!

N

Für leistbare Wohnungen

In vielen Städten sind Mieten schon mit einem mittleren Einkommen kaum noch zu bezahlen. Wir fordern eine effektive Mietpreisbremse, den Ausbau des öffentlichen Wohnungsbaus und die Einführung der Wohngemeinnützigkeit.

N

Für eine solidarische Gesundheitsversorgung

Schluss mit der Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland. wir setzen uns für eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung ein, in die alle entsprechend ihres Einkommens einzahlen – auch Beamte, Selbständige und Bundestagsabgeordnete.

N

Reichtum besteuern

Wir fordern eine Millionärssteuer auf Vermögen ab 1 Millionen Euro, die Erhöhung der Unternehmenssteuer auf 25 Prozent und eine Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent.

N

Für Sichere Rente statt Altersarmut

Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden. Darüber hinaus setzen wir uns für eine Mindestrente in Höhe von 1050 Euro ein.

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Für gute Bildung und Inklusion

Für kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni. wir setzen uns dafür ein, dass alle Kinder an einer Schule für alle nach ihren individuellen Bedürfnissen gefördert werden. Die berufliche Ausbildung werden wir durch eine Ausbildungsumlage stärken.

N

Für Frieden statt Aufrüstung

Für ein Verbot von Rüstungsexporten. Gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr. Fluchtursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge!

SOZIAL. GERECHT. FRIEDEN. FÜR ALLE.

Zum Wahlprogramm

Termine:

  • Freitag, 11. August: Podiumsdiskussion: Pflege in Not, TUHH, 18-21 Uhr
  • Samstag, 12. August: Kinderfest der LINKEN in Kirchdorf-Süd, Freizeithaus Kirchdorf, 13-18 Uhr
  • Samstag, 19. August: Wahlkampf-Grillen der LINKEN, Inselpark Wilhelmsburg
  • Sonntag, 20. August: Infotisch, Stübenplatz in Wilhelmsburg
  • Samstag, 26. August: Sommerfest der LINKEN in Hamburg-Mitte, Billstedt, 14-20 Uhr
  • Sonntag, 27. August: Wahlkämpfer*innentreffen und Plakatierung, BO Wilhelmsburg, 10-18 Uhr
  • Montag, 28. August: Sozialpolitische Diskussionsveranstaltung d. SoVD, Kulturzentrum Rieckhof, ab 18 Uhr, zur Veranstaltungsseite
  • Freitag, 1. September (Antikriegstag): Zentralveranstaltung mit Katja Kipping am Stübenplatz Wilhelmsburg, ab 10 Uhr, ab 16 Uhr am Gänsemarkt
  • Samstag, 2. September: Infostand, Neuallermöhe, Bergedorf, 10-12 Uhr
  • Samstag, 2. September: Infostand, Lüneburger Str., Harburg, 12-14 Uhr
  • Sonntag, 3. September, Infostand Neuwiedenthal, 14:30-15:30 Uhr
  • Montag, 4. September: Diskussionsveranstaltung im Bürgerhaus Allermöhe, Ebner-Eschenbach-Weg 1, 16-18 Uhr
  • Dienstag, 5. September: Diskussionsveranstaltung im Kulturzentrum LoLa, Lohbrügger Landstraße 8, ab 19 Uhr
  • Mittwoch, 6. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Kant-Gymnasium Harburg, 9.50-11.20 Uhr
  • Mittwoch, 6. September: Diskussionsveranstaltung, Kulturforum Bergedorf, Serrahnstraße, 19:30-20:30 Uhr
  • Donnerstag, 7. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Berufsschule G19, Bergedorf, 9-11 Uhr
  • Donnerstag, 7. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Stadtteilschule Kirchwerder, 12-13:20 Uhr
  • Donnerstag, 7. September: Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, TUHH, Audimaxx, 18-21 Uhr
  • Freitag, 8. September: Podiumsdiskussion, Bildungsbündnis Bergedorf, Lichtwarkhaus, Holzhude 1, ab 19:30 Uhr
  • Samstag, 9. September: Infostand, Neuallermöhe, Bergedorf, 10-12 Uhr
  • Samstag, 9. September: Infostand, Lüneburger Str., Harburg, 12-14 Uhr
  • Montag, 11. September: Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Dorfanger Boberg, Bockhorster Weg 1, ab 19.30 Uhr
  • Dienstag, 12. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Humboldt Gymnasium Harburg, ab 10 Uhr
  • Dienstag, 12. September: Podiumsdiskussion, Zinnwerke Wilhelmsburg, Am Veringhof 7, 19-21 Uhr
  • Mittwoch, 13. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Gymnasium Klosterschule, ab 10 Uhr
  • Donnerstag, 14. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Stadtteilschule Süderelbe, 9-10:30 Uhr
  • Donnerstag, 14. September: Schulveranstaltung (nicht-öffentlich), Rudolf-Steiner Schule Harburg, 12:30-13:30 Uhr
  • Samstag, 16. September: Infotisch in der Lüneburgerstraße, Harburg, 11-14 Uhr
  • Samstag, 9. September: Infostand, Neuallermöhe, Bergedorf, 10-12 Uhr
  • Sonntag, 17. September: Rotes Frühstück, Parteibüro der LINKEN in Harburg, Am Wallgraben 24, 10 Uhr
  • Sonntag, 17. September: Infotisch am Stübenplatz Wilhelmsburg
  • Montag, 18. September: Infostand, Jobcenter Wilhelmsburg, 7-9 Uhr
  • Donnerstag, 18. September: Infostand, Jobcenter Wilhelmsburg, 7-9 Uhr
  • Donnerstag, 18. September: Infostand, Bergedorf-West, 9-12 Uhr
  • Freitag, 22. September: Infostand, Wilhelmsburg, Berta-Kröger-Platz, 10-13 Uhr
  • Sonntag, 24. September: Bundestagswahl – bis 18 Uhr DIE LINKE wählen!

Pressefotos / Galerie

Die Fotos dürfen, soweit nicht anders gekennzeichnet, für journalistische Zwecke werden. Eine Anfrage ist nicht notwendig. Ansonsten gilt: CC-BY-NC-ND

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